Das Walliser Unternehmen Evaarist SA bringt mit dem Autarswitch eine neue Anti-Blackout-Lösung auf den Markt, die es ermöglicht, die Stromversorgung eines Gebäudes und die Solarstromproduktion auch bei einem Stromausfall aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen intensiv an der Entwicklung eines intelligenten Energiemanagementsystems, das insbesondere dynamische Strompreise berücksichtigen soll. Zudem wird die Speicherkapazität der universellen Batteriespeicher-Kits Autarkit um 20 % erhöht, ohne dass die Preise steigen.
Eine Photovoltaikanlage produziert Strom, funktioniert jedoch nicht unbedingt weiter, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt. Mit dem Autarswitch ergänzt Evaarist SA seine universellen Batteriespeicher-Kits nun um eine Anti-Blackout-Funktion. Die Besonderheit des Systems besteht darin, dass es bestehende Photovoltaikanlagen unabhängig von der Marke des bereits installierten Wechselrichters ergänzen kann. Bei einem Stromausfall kann das Gebäude weiterhin über die Batterien und, sofern die Produktionsbedingungen dies zulassen, über die bestehende Solaranlage mit Strom versorgt werden. Der Autarswitch verfügt bereits über die erforderlichen elektrischen Schutzvorrichtungen, wodurch der Anschluss durch den Elektriker vereinfacht und die Installationskosten gesenkt werden.
Bestehende Anlagen erhalten statt ersetzen
Bereits knapp 200 bestehende Photovoltaikanlagen wurden mit einem Autarkit modernisiert. Die dabei gesammelten Praxiserfahrungen zeigen die konkreten Auswirkungen eines zusätzlichen Batteriespeichers: Der Autarkiegrad dieser Anlagen stieg im Durchschnitt von rund 30 % vor der Installation der Batterien auf knapp 75 % danach. Dadurch kann ein deutlich grösserer Teil des produzierten Solarstroms direkt vor Ort verbraucht werden, anstatt ins öffentliche Netz eingespeist zu werden.
«Tausende von Eigentümern haben in Solaranlagen investiert, deren Rentabilitätsaussichten sich teilweise als weit von der Realität entfernt erwiesen haben. Die Ergänzung durch einen Batteriespeicher wird heute zunehmend notwendig, um die eigene Stromproduktion besser zu nutzen und die Investition langfristig zu sichern, ohne noch funktionierende Geräte ersetzen zu müssen. Mit dem Autarswitch können wir diese Anlagen nun zusätzlich mit einer echten Anti-Blackout-Funktion ausstatten», erklärt Julien Morard, Mitgründer von Evaarist SA.
Parallel dazu erhöht Evaarist SA die Speicherkapazität seiner Autarkit-Batteriespeicher um 20 %, ohne die Verkaufspreise anzupassen. Die wichtigsten Lösungen für Privathaushalte bieten neu Kapazitäten von 12, 24 und 36 kWh. Die Produktreihe Autarkit+ für grössere Speicherbedürfnisse ist künftig mit Kapazitäten von 48, 60 und 72 kWh erhältlich. Diese Weiterentwicklung senkt die Kosten pro gespeicherter Kilowattstunde deutlich und verkürzt damit die Amortisationszeit bei der Modernisierung bestehender Solaranlagen.
Nächster Schritt: Dynamische Strompreise vorausschauend nutzen
Evaarist SA arbeitet intensiv an der Integration eines Energiemanagementsystems (EMS), das die Stromproduktion, die Speicherung und den Verbrauch eines Gebäudes entsprechend seinem Bedarf und den jeweiligen Strompreissignalen steuern kann.
Ziel ist es insbesondere, die Autarkit-Anlagen auf die Entwicklungen des Schweizer Strommarktes und die zunehmende Verbreitung dynamischer Stromtarife vorzubereiten.
«Mit dynamischen Stromtarifen wird ein Batteriespeicher unverzichtbar. Der nächste Schritt besteht darin, seine Nutzung zu optimieren, indem die Speicherung und der Stromverbrauch automatisch an die Schwankungen des Strommarktes angepasst werden, ohne dass sich die Nutzer darum kümmern müssen», erklärt Loïc Viret, Mitgründer von Evaarist SA.
Quelle: Medienmitteilung Evaarist SA
