SkiAlp Grosser St. Bernhard: Neue touristische Horizonte

SkiAlp Grosser St. Bernhard: Neue touristische Horizonte

SKIALP@GSB – Tourenskifahren in den Tälern des Grossen St. Bernhards (Aostatal und Wallis) ist ein vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung durch das Kooperationsprogramm Interreg V-A Italien-Schweiz finanziertes Projekt. Es rückt Dienstleistungen, innovative, ganzheitliche und werbewirksame Massnahmen rund um die Ausübung des alpinen Skitourenfahrens ins Zentrum. Die federführenden Partner sind: für Italien die Gemeinde Saint-Rhemy-en-Bosses und für die Schweiz der Bezirk Entremont mit dem Skiort Verbier.

Aufwertung der alpinen Landschaft

Diversifizierung der touristischen Aktivitäten, Möglichkeit zur Schaffung eines neuen touristischen Produkts, Bereitschaft zur Veränderung, Entwicklung eines nachhaltigen Angebots und die direkte Beteiligung von Tourismusunternehmen sind die Schlüsselbegriffe des Projekts.

Sein Ziel besteht darin, die touristischen Frequenzen zu erhöhen, die Dienstleistungen strukturell zu gestalten und ein nachhaltiges Modell zu entwickeln. Der innovative Ansatz, der die Entwicklung grenzüberschreitender Massnahmen mit direkter Beteiligung der touristischen Anbieter beinhaltet, gewährleistet die Übereinstimmung mit den Zielen des Programms.

Das Projekt stellt neben den Umweltaspekten, die durch Massnahmen und ein nachhaltiges Managementmodell berücksichtigt werden, auch die Aufwertung des gesamten Gebiets sicher. Das Ziel besteht darin, die typischen Produktionen, die Kultur der Alpen, ihre Traditionen und ganz allgemein eine verbreitete und geteilte kulturelle Identität zu fördern und aufzuwerten.

Partner der Wirtschaftsförderung Wallis im Fokus

Dieses gemeinsame Entwicklungsprojekt stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, indem es angesichts der geografischen und infrastrukturellen Nähe das Wachstum und die Gründung neuer KMU fördert und aufwertet, den Tourismusaustausch in Anlehnung an die bereits vorgestellten Kooperationsprojekte unterstützt und die Verbreitung von technischem Wissen fördert, das anschliessend von anderen Alpengebieten erworben werden kann.

Die Wirtschaftsförderung Wallis hat eine verbindende Rolle in diesem grenzüberschreitenden Projekt für die Entwicklung des Wintertourismus eingenommen. Ein Partner von Wirtschaftsförderung Wallis wurde mit der Durchführung beauftragt: Die Antenne Région Valais romand (ARVr). Die Stelle kümmert sich um die regionale Entwicklung, ganz Dienst der Gemeinden und der regionalen Akteure des französischsprachigen Wallis.

Die ARVr ist in den Bereichen Raumentwicklung, Agglomerationspolitik, Tourismus und Kultur (Kulturerbe) tätig und bietet Dienstleistungen für Projektmanagement und – koordination, Begleitung bei Anträgen auf finanzielle Unterstützung, Vernetzung und strategische Überwachung an. Beim Projekt konnte sie sich auf zahlreiche Partner stützen, nämlich die Société de développement de Verbier / Val de Bagnes, die Association au Pays du St-Bernard, les Guides de Verbier, die Fondazione Montagna Sicura und das Office de Tourisme de la Vallée d’Aoste.

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