Swiss Biotech Day 2026: Das Wallis auf der internationalen Life-Sciences-Bühne

Am 4. und 5. Mai fand in Basel eine neue Ausgabe des Swiss Biotech Day statt – einer der wichtigsten Treffpunkte der nationalen und internationalen Biotech-Branche. Das Wallis war mit einer Delegation aus Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen vertreten. Im Anschluss reiste eine Gruppe von rund dreissig Fachleuten aus dem Life-Sciences-Bereich der belgischen Region Wallonien ins Wallis, um das Ökosystem und seine Akteure kennenzulernen.

Jedes Jahr macht der Swiss Biotech Day Basel zu einem Zentrum der Life Sciences. Die Ausgabe 2026 wurde ihrem Ruf mehr als gerecht:

  • mehr als 3’500 Teilnehmende aus aller Welt
  • 130 Aussteller, darunter ein Walliser Stand unter der Bezeichnung «Valais Cluster», an dem BioArk und die HES-SO Valais/Wallis vertreten waren
  • 25 internationale Delegationen, die nach Basel gekommen waren, um Kontakte zu knüpfen, Kooperationen anzubahnen und sich inspirieren zu lassen.

Inmitten dieser internationalen Dynamik reiste eine Delegation der Wirtschaftsförderung Wallis nach Basel, bestehend aus Vertretungen der Dienststelle für Wirtschaft, Tourismus und Innovation (DWTI), von BioArk und der HES-SO Valais/Wallis. Ihr Ziel war klar: das Wallis als attraktiven Standort für Akteure der Life Sciences zu positionieren und die Beziehungen zum nationalen und internationalen Biotech-Ökosystem zu stärken.

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Ein eigener Stand im Herzen der Veranstaltung

Mitten im Ausstellungsbereich verfügte das Wallis über einen eigenen Stand. Dieser Begegnungsort bot Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt die Möglichkeit zu erfahren, was die Alpenregion dem Biotech-Sektor zu bieten hat.

Forschende, Investorinnen und Investoren, Unternehmensleitungen, institutionelle Vertretungen: Die Gespräche waren zahlreich, gehaltvoll und konkret. Der Stand wurde zum Ort erster Begegnungen, aus denen in vielen Fällen dauerhafte Kooperationen erwachsen sollen.

Vorgeplante One-to-one-Termine ermöglichten es zudem, Gespräche mit gezielt ausgewählten Partnern zu vertiefen: Unternehmen mit Ansiedlungsinteresse, spezialisierte Investmentfonds, ausländische Cluster auf der Suche nach Synergien oder grosse Pharmaunternehmen, die in der Region tätig sind.

Dieses Format bilateraler Begegnungen, das zu einem Markenzeichen des Swiss Biotech Day geworden ist, erwies sich als besonders wirksam, um neue Kooperationen anzustossen.

Wallonien im Wallis: wenn aus Kontakten Besuche werden

Unter den 25 internationalen Delegationen in Basel befand sich auch eine Gruppe wallonischer Fachleute aus dem Bereich Life Sciences. Im Anschluss an die Basler Veranstaltung empfing die Wirtschaftsförderung Wallis diese Delegation während zweier Tage auf dem Campus Energypolis in Sitten. Auf dem Programm standen Besuche und Präsentationen wirtschaftlicher, akademischer und innovationsnaher Akteure des Kantons, thematische Diskussionen sowie informelle Austausche unter Branchenfachleuten. Dieses Treffen trug dazu bei, Wallonien und das Wallis rund um ein gemeinsames Anliegen zusammenzubringen: wissenschaftliche und technologische Kompetenzen in konkrete industrielle Kapazitäten zu überführen. Es half zudem, bestehende Verbindungen zu festigen und neue Synergien zwischen akademischen, industriellen und institutionellen Akteuren zu fördern.

Die Präsenz des Wallis am Swiss Biotech Day und der Empfang dieser Delegation fügen sich in eine Strategie zur internationalen Positionierung des Wallis als Standort für Life Sciences, Innovation und Ansiedlung ein. Mit den Technologiestandorten von BioArk in Monthey und Visp als erstklassigen Infrastrukturen, der HES-SO Valais/Wallis als akademischem Partner, einer breiten Basis innovativer Unternehmen und der aktiven Unterstützung der kantonalen Institutionen verfügt das Wallis über ein kohärentes und attraktives Ökosystem.

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